MEINUNGSFREIHEIT

Machtkartell säubert für Meinungs-Sauberkeit.

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In Deutschland wird kräftig rausgekickt: Erst fliegt der Wirtschaftsphilosoph Christoph Lütge aus dem Ethikrat, dann folgt Bild-Journalist Julian Reichelt, nun trifft es den Virologen Alexander Kekulé. Außerdem wurden noch Boris Reitschuster aus der Bundespressekonferenz und sogar Lisa Fitz aus der Mediathek des WDR verbannt.

Zufall? Wohl kaum. Was hatten alle gemeinsam?

Sie kritisierten die Corona-Maßnahmen der Regierung! Hallo liebe Verschwörungstheoretiker! Die Realität übertrifft nun eure verderblichen Fantasien im Tagesrhythmus: Erst die siebzigjährige Kabarettistin Lisa Fitz, dann der unermüdliche Fragesteller Boris Reitschuster, und nun sogar der elegante Virologe Alexander Kekulé – allesamt zensiert, ausgeschlossen, dienstenthoben. Zum Ausklang des Demokratieabbruchjahres 2021 und zum Auftakt der Omikron-Welle scheut das Machtkartell in Deutschland offenbar keine Willkür mehr, um Konformitätskoma in den von Widerstandsviren heimtückisch attackierten Volkskörper zu boostern.

Lisa Fitz, Trägerin des Bayerischen Verdienstordens, lustigerweise überreicht von Markus Söder, hat an das Impfschäden-Tabu gerüttelt. Da es nun mal (menschliche) Späne geben muss, wo für die Menschen gehobelt (geimpft) wird, kann nicht zugelassen werden, dass sowas auch noch im Fernsehen thematisiert wird. Ab in den ohnehin längst überfälligen Ruhestand, Frau Fitz!

Die Bundespressekonferenz ist ein Ort der systemstabilisierenden Begegnungen mit Politikern und anderen Förderern des Gemeinwohls. Es war deshalb unerträglich, sich fast tagtäglich mit der böswilligen Fragerei eines bereits in Putin-Russland sehr unangenehm aufgefallenen Querulanten wie Boris Reitschuster die wertvolle Zeit stehlen zu lassen. Außerdem schreibt der sowieso nicht für ein systemerhaltendes, sondern für ein systemstörendes Medium. Also raus mit ihm, Bundespressekonferenzen brauchen endlich wieder Harmonie!

Virologen, Immunologen und selbst Lauterbachologen sind die neuen Stars der maskierten Zwanziger Jahre des 21. Jahrhunderts. Und ihr größter Star ist der bei pensionierten, von Virusfurcht gepeinigten Damen so beliebte „Coronawuschel“ Christian Drosten. Es kann deshalb keinesfalls nicht akzeptiert werden, dass ein in Dunkeldeutschland lehrender, mit hohen Auszeichnungen fahrlässig überhäufter Doppeldoktor, Professor und fünffacher Vater namens Alexander Kekulé ab und zu in Talkshows leise, auch noch raffiniert seriöse Zweifel an den Segnungen der staatlichen Corona-Maßnahmen zu äußern wagt. So einer darf nicht länger auf unschuldige Studenten losgelassen werden!

Es gibt keinen Zweifel: Wenn der nun aufkommende Omikron-Orkan heil überstanden werden soll, muss Zucht und absolute Solidarität zwischen Führung und Volk in Deutschland herrschen. Die da nicht mitmachen, beim denen handelt es sich laut Herrn Stempfle vom ARD-Hauptstadtbüro um „Verfassungsfeinde, die den demokratischen Staat“ von ARD, ZDF, FAZ und Alpen-Prawda „ablehnen“. Wer wie Fitz, Breitschuster oder Kekulé diesen „Verfassungsfeinden“ auch noch Munition liefert, muss nicht nur zu Weihnachten viel Besinnungszeit bekommen.

(Auszug aus einem Artikel von Wolfgang Hübner. Er schreibt seit vielen Jahren für die PI-NEWS.)

Hier der Link zum Beitrag auf der PI-NEWS-Homepage:

Machtkartell säubert für Meinungssauberkeit

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